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Danielis Friedrich

Friedrich Danielis wurde 1944 in Bad Reichenhall geboren und wuchs in Salzburg auf.

Er lebt und arbeitet in Venedig, New York und Wien.

Seiner Neigung folgend entstehen seine Bilder zumeist in großen Zyklen.


Friedrich Danielis über seine Arbeiten:

Als Autodidakt nehme ich mir das Recht auf Neugier, die mich durch meine Bilder - Liebesadressen an die Sinne - in vielerlei Gestalt (Eitempera, Pastell, Gouache) und in ständig wachsenden Zyklen erforschen lässt, was als Parallelnatur von mir in die Welt gesetzt werden kann.

Ich wünsche mir eine Welt nach des Menschen Ebenbild und Gleichnis.
Darum sind meine Bilder - so kompliziert sie auch sein mögen - einfach schön.
Denn die Schönheit, denke ich, ist und bleibt die grösste Provokation.

Bilder
in meinem Falle Eitempera auf Leinwand (diese alte und unendlich wandelbare Technik erlaubt mir das Herstellen meiner eigenen Farben aus reinen Pigmenten), Gouache oder Pastell auf Papier, sind meist in der Form zyklischer Serien konzipiert, die eine genaue Untersuchung der jeweiligen thematischen Blöcke.

"Mahlereien", eine Liebes-Affäre mit der Musik in 36 Teilen-, oder kompositorischer Experimente, etwa "Danielis Dozen", "stretching exercises", also Spannungs- und Dehnungsexperimente mit einem gut definierten Themenmaterial, erlauben.

Wenn ich auch nicht endlose Bilderketten ausspinne, so liegt mir doch die gründliche Untersuchung der Möglichkeiten.

In "Doppelfelix" ist das in der Form von Zeichnungen geschehen (siehe Bücher in der Ausstellung "Farbenspiele", Bayerische Staatsbibliothek München), als durchaus der musikalischen Form des Themas mit Variationen verwandte Ideengruppe, deren Abwandlung meiner Grundvorstellung von Malerei nahe kommt:

Bilder als Entwurf einer Welt, wo die Phantasie Herr im Haus ist, einem Haus, das dem Menschen allein gehört.
Eine selbstgeschaffene Welt nach seinem eigenen "Ebenbild und Gleichnis", wie es in Haydn´s Schöpfung schön und beziehungsvoll heisst.


Bücher
sind als Malerbücher ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.

Seit dem ersten Buch gemeinsam mit Jeremy Adler ("Spuren und Pfeiler", Alphabox London) sind weit mehr als ein Dutzend Malerbücher entstanden, die grundsätzlich in zwei Gruppen vorgestellt werden können:
Bücher mit Texten Anderer
und Bücher mit eigenen Texten.

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